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Beim Bund ist alles doof! |
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Die heftigen Reaktionen, die das Türplakat „Beim Bund ist alles doof…“ des Abgeordnetenbüros von Yvonne Ploetz bei Teilen der Öffentlichkeit hervorgerufen hat, kann nicht wirklich überraschen. Dazu Ploetz: „Natürlich provoziert die Karikatur. Und das soll sie auch. Provokationen bieten Raum für Debatten, die in einer Demokratie dringend nötig sind. Und das ist insbesondere an der Stelle mehr als geboten, an der sich FDP und CDU nicht nur mit Ihrer Politik gegen die Überzeugung von 70 Prozent der Bevölkerung stellen, sondern dabei das Leben unschuldiger Menschen aufs Spiel setzen. Ich wehre mich entschieden gegen die Auffassung, damit Soldatinnen und Soldaten zu verhöhnen. Genau das Gegenteil ist der Fall. Ich möchte, dass sie schnellstmöglich unversehrt nach Hause kehren können. Wir brauchen endlich ein Umdenken in der Afghanistanstrategie. Krieg ist kein Mittel der Politik!
Der Militäreinsatz in Afghanistan hat neben zivilen und militärischen Opfern auch schon 43 Bundeswehrsoldaten das Leben gekostet. Das muss in einer demokratischen Gesellschaft kritisch zum Thema gemacht werden können- in Wort, Schrift und auch mittels einer Karikatur.“ Dass diese öffentliche Debatte politisch nicht gewollt ist, zeigen nicht nur die hysterischen Reaktionen mehr als deutlich, sondern auch, dass das Plakat polizeilich von der Tür des Abgeordnetenbüros entfernt wurde. |